Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie

Sehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,
liebe Interessierten,


in den letzten Jahren dominiert die Zunahme von multiresistenten Erregern (MRE) die Schlagzeilen in der Medienlandschaft. Hierdurch ist zur Gewährleistung der Patientensicherheit der Bereich Krankenhaushygiene und Mikrobiologie in den Fokus gerückt. Um der Zunahme dieser multiresistenten Erreger entgegenzuwirken, werden deutschlandweit auf allen Ebenen Maßnahmen ergriffen.

Die Mathias-Stiftung optimiert mit der Gründung dieses Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie ihre Kompetenz in der Infektionsprävention zugunsten der Patientensicherheit und ist heute einer der ersten Krankenhausträger, die hierzu eine eigene Fachärztin als ärztliche Leiterin dieses Instituts hauptamtlich beschäftigt.

Leiterin des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie

Dr. med. Jana Schroeder
Leiterin des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie
Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Antibiotic Stewardship Expertin (DGI)
Telefon 05971 42-2096
j.schroeder(at)mathias-stiftung.de

Als Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie leitet Frau Dr. Schroeder auch das Antibiotic Stewardship Team und ist Ansprechpartnerin für die Antibiotikatherapie in der Stiftung. Sie führt in Zusammenarbeit mit den klinischen Fachabteilungen und der Apotheke regelmäßig infektiologische Visiten auf verschiedenen Stationen durch. Dadurch wird sichergestellt, dass die Antibiotikatherapie in der Stiftung zielgerichtet auf die genauen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt wird und die Krankheitserreger optimal eliminiert werden können.
Außerdem leitet sie das mikrobiologische Labor der Stiftung.

Verantwortungsbereich des Hygieneinstituts

Das Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie besteht aus einem Team von zehn Hygienefachkräften und einer Krankenhaushygienikerin. Es übernimmt die hygienische Betreuung unserer fünf Kliniken sowie der vier Altenhilfeeinrichtungen der Mathias-Stiftung, um eine optimale Patientensicherheit zu gewährleisten.

  • Klinikum Rheine
  • Klinikum Ibbenbüren
  • Pius-Hospital Ochtrup
  • Paulinen Krankenhaus Bad Bentheim
  • St. Elisabeth-Hospital Mettingen
  • Maria-Frieden Mettingen
  • Anna-Stift Hopsten
  • Antonius-Stift Neuenkirchen
  • Mathias-Stift Mesum

 
Ein wesentlicher Kernpunkt in den Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen ist die Sicherheit und die optimale Versorgung der Patienten und Bewohnerinnen.

Umsetzung der KRINKO-Empfehlungen

Gesetzlich verankert ist die Krankenhaushygiene im Infektionsschutzgesetz. Dort wird gefordert, dass Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen zugunsten der Patientensicherheit den Stand der Wissenschaft im Bereich Hygiene einhalten. Die KRINKO (Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut) erstellt hierzu Empfehlungen auf wissenschaftlicher Basis, die dann im Krankenhaus umzusetzen sind.

Eine Kernaufgabe unseres Teams im Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie ist der ständige Wissenstransfer und die Umsetzung sowie Implementierung dieser Empfehlungen im Krankenhaus. Häufig beinhalten diese KRINKO-Empfehlungen den Verweis, dass Umfang und genaue Abläufe der Hygienemaßnahmen vom Krankenhaushygieniker festzulegen sind. Ebenso sollen an vielen Stellen Risikobewertungen durchgeführt werden. Da nicht jedes Krankenhaus gleich strukturiert ist und es epidemiologisch deutschlandweit regionale Unterschiede gibt, müssen Empfehlungen an die jeweilige Situation vor Ort angepasst werden. Durch die Gründung des Instituts bestehen nun eine stärkere Präsenz und Effizienz vor Ort, so dass all diese Aufgaben im Sinne der Patientensicherheit erfüllt werden.

Helfen Sie uns gegen MRSA und MRE!

Vor allem in den letzten Jahren hat die Hygiene an Bedeutung stark zugenommen, was zu neuer Gesetzgebung und verstärkter Forschung geführt hat. Die wachsende Bedrohung des menschlichen Wohlbefindens durch multiresistente Erreger und fehlende Therapieoptionen aufgrund fehlender neuer Antibiotika machen es notwendig, diese Gefahr durch Optimierung der Hygienemaßnahmen einzudämmen. 

Schon seit vielen Jahrzehnten ist die Hygiene fester Bestandteil medizinischer Versorgung, zunächst in den jeweiligen Fachbereichen selbst, jedoch aufgrund immer neuer Erkenntnisse weiterentwickelt als eigener Fachbereich medizinischen Handelns zur Gewährleistung der Patientensicherheit.

Unterstützen Sie uns und die Patientensicherheit dabei und nutzen Sie die Hygienemaßnahmen, die Ihnen vor Ort empfohlen werden – herzlichen Dank!

Unsere Team-Leitung

Ärztliche Leiterin

Dr. med. Jana Schroeder
Leiterin des Instituts für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie
Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Antibiotic-Stewardship-Expertin (DGI)
Telefon 05971 42 2096
j.schroeder(at)mathias-stiftung.de

Leitende Hygienefachkraft

Martin Wolke
m.wolke(at)mathias-spital.de