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Sehr geehrte Damen und Herren,

das Auftreten von Verdachtsfällen sowie einige laborbestätigte Fälle mit dem "neuartigen Coronavirus" (COVID-19) wurden in der vergangenen Woche in Deutschland gemeldet. Trotz des mehrheitlich milden Verlaufs macht sich in Teilen der Bevölkerung Verunsicherung breit. Problematisch ist, dass die Symptome zunächst schwer von einer normalen Influenza oder einem grippalen Infekt zu unterscheiden sein werden. Die Inkubationszeit von der Infektion bis zum Eintreten der ersten Symptome beträgt etwa 1-14 Tage, Infektiösität besteht möglicherweise bereits während der Inkubationsphase. Bei dieser Erkrankung werden Quarantänemaßnahmen ergriffen, um andere Personen zu schützen. Für Fragen kontaktieren Sie bitte zunächst ihren Hausarzt. Kommen Sie mit Verdacht auf das neuartige Coronavirus oder einem bestätigten Nachweis, sind die Notaufnahmen und die Pforte darüber informiert, dass Sie direkt von außen auf die Isolierstation geschickt werden sollen. Dort werden Sie dann direkt von uns versorgt. Eine telefonische Anmeldung ist zum Schutz von Ihnen und anderen Patienten äußerst wichtig. Aufgrund vieler Rückfragen haben wir Ihnen noch einmal die wichtigsten Empfehlungen aufgeführt. Beachten Sie dazu die weiteren Dokumente.

Jederzeit aktuell sind die Informationen des Robert-Koch Institutes (www.rki.de).

Ihr Behandlungsteam der Mathias-Stiftung


Allgemeine Empfehlungen zur persönlichen Infektionshygiene

In Abstimmung mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Robert Koch-Institut werden derzeit umfangreiche Maßnahmen zur Eindämmung der Weiterverbreitung von Viren, die Atemwegsinfektionen (z.B. Influenza, Corona) getroffen.

Die Stiftung Mathias-Spital Rheine hat sich in den vergangenen Wochen bereits ausgiebig auf alle Eventualitäten vorbereitet. Es wurden u. a. die Vorräte auf Schutzkleidung, Desinfektionsmittel, Schutzmasken und -Brillen überprüft und aufgestockt sowie der Krankenhausalarmplan für den Fall eines Auftretens von Verdachtsfällen in unserer Region angepasst. Da es sich um ein neuartiges Virus handelt, empfiehlt es sich für aktuelle Informationen die Website des Robert Koch-Instituts aufzurufen unter www.rki.de.

Die Risikogebiete werden vom RKI regelmäßig aktualisiert.

Informationen zum neuartigen Coronavirus

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar und verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen. Es sind schwere Erkrankungsfälle bekannt, aber auch viele Fälle, in denen nur leichte oder unspezifische Symptome auftreten. Angesichts der aktuellen Verbreitung von Influenza- und Corona-Viren werden folgende Regeln zum persönlichen Schutz empfohlen:

  • 1. Richtig Hände waschen und pflegen
    waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 - 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern. Pflegen Sie ihre Haut regelmäßig mit einer Hautschutzcreme. Nutzen Sie Desinfektionsmittel an Orten, wo diese vorhanden sind.
  • 2. Hygienisch husten und niesen
    Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaligem Gebrauch sofort in den Abfall - am besten mit Deckel.
  • 3. Hände vom Gesicht fernhalten
    Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.
  • 4. Auf erste Anzeichen achten
    Auf Fieber, Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen achten. Wenn Sie sich krank fühlen,vereinbaren Sie telefonisch mit Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin einen Termin zum Gespräch und zur Diagnostik, um ein Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden.
  • 5. Andere schützen
    Halten Sie möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Meter, solange Sie unter Krankheitssymptomen leiden. Drehen Sie sich am besten weg, wenn Sie husten oder niesen müssen. Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Händeschütteln, Umarmen, Küssen usw. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad. Auch beim Naseputzen gibt es eine klare Empfehlung: Verwenden Sie stets ein Einmaltaschentuch, das Sie wirklich nur einmal benutzen und sofort entsorgen, z. B. in einer am Bett bereitliegenden Plastiktüte. Waschen Sie sich wenn möglich anschließend die Hände, um eine Virusverbreitung auf andere Menschen zu vermeiden.
  • 6. Geschlossene Räume regelmäßig lüften
    Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert, ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäuteverhindert.
  • 7. Abstand halten, Menschenansammlungen meiden
    Viren verbreiten sich besonders dann, wenn Menschen einander nahekommen. Sie können also einer Ansteckung vorbeugen, indem Sie möglichst Abstand zu anderen halten.
  • 8. Über Hygienemasken Bescheid wissen
    Eine Hygienemaske aus einer mehrlagigen Filterfläche, die über Kinn, Mund und Nase getragen wird (Mund-Nasen-Schutz z. B. aus der Apotheke), vermindert in erster Linie die Anzahl von Erregern, die vom Anwender in die Umgebung ausgeatmet werden. In begrenztem Maße schützt sie aber auch vor dem Einatmen großer Tröpfchen oder Spritzer.