Qualitätsmanagement, Risikomanagement und Organisationsentwicklung

Tagtäglich bringen Sie uns Vertrauen entgegen - als Patient, als Bewohner, als Klient und als Angehöriger. Wir möchten diesem Vertrauen gerecht werden und Ihren Aufenthalt so gestalten, dass Sie sich bei uns jederzeit angemessen gut behandelt und sicher fühlen. Uns ist bewusst, dass insbesondere im Falle akuter, schwerer Erkrankungen oder in langwierigen Krankheitsphasen verbunden mit Pflegebedürftigkeit Unsicherheiten und Ängste auftreten können. Daher möchten wir Sie ermutigen, sich jederzeit vertrauensvoll an uns zu wenden. Durch Ihre aktive Beteiligung und Rückmeldung ermöglichen Sie uns, jeden Tag noch besser auf Sie und Ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Seien Sie versichert: Ihre Genesung, die Linderung Ihrer Leiden, Ihre Gesundheit und Ihre Sicherheit liegen uns am Herzen!

Zentralbereich Qualitätsmanagement, Risikomanagement und Organisationsentwicklung: Wir stellen uns vor

Der Zentralbereich Qualitätsmanagement, Risikomanagement und Organisationsentwicklung untersteht direkt dem Vorstand der Mathias-Stiftung. Der stiftungsweit tätige Zentralbereich verantwortet, plant und koordiniert alle Aktivitäten der Qualitätssicherung, des Qualitäts-und Risikomanagements bis zur Organisationsentwicklung in allen Einrichtungen der Mathias-Stiftung. Hierbei arbeiten wir als Expertenteam vertrauensvoll mit den Mitarbeitenden aller Berufsgruppen zusammen. In unserer Matrixorganisation sind in allen Kliniken, Fachbereichen und Berufsgruppen eigene, speziell geschulte Mitarbeiter als Beauftragte für Qualitätsmanagement benannt und befähigt.

  • Severin Federhen M.A.
    Diplom-Pflegewirt (FH)
    Zentralbereichsleiter

    European Business Coach (PAS 1029)
    Risiko-Assessor (ONR 49003)
    Senior Qualitätsmanager / Qualitätsauditor DGQ/EOQ (ISO 17024 / 19011)
    Lead-Auditor IRCA

    05971 42-1048
    05971 42-31048
    s.federhen(at)mathias-stiftung.de


  • Cordula Holz
    Diplom-Pflegepädagogin (FH)
    Qualitätsmanagementbeauftragte


    Lead-Auditorin IRCA

    05971 42-1054
    05971 42-31054
    c.holz(at)mathias-spital.de

Patientensicherheitsmanagement - unser Verständnis eines integrierten Qualitäts- und Risikomanagements

Wir wollen Sie und alle uns anvertrauten Menschen bestmöglich versorgen - unsere Mitarbeitenden in allen Berufsgruppen sorgen durch gute Ausbildung und professionelles, zielgerichtetes Handeln für verlässliche Abläufe.

Wir minimieren Risiken, um die Sicherheit der Behandlung kontinuierlich zu verbessern. Unser Qualitäts- und Risikomanagementsystem unterstützt uns dabei. Wir orientieren uns dabei an der internationalen Norm DIN EN ISO 9001, viele unserer Leistungsbereiche sind bereits seit Jahren erfolgreich zertifiziert.

Der Rahmen wird gesetzt durch die aktuelle Sozialgesetzgebung und die Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS), die wir in unseren Einrichtungen umsetzen.

Richtlinien des G-BA zur Qualitätssicherung

Aktionsbündnis Patientensicherheit

Weltgesundheitsorganisation

Viele Menschen in allen Berufsgruppen tragen dazu bei, dass Ihre Behandlung erfolgreich verläuft. Unbedingte Voraussetzung dafür ist, dass alle Aufgaben gut organisiert und klar definiert sind.Hierzu gehören unter anderem

  • Ausrichtung der medizinischen Diagnostik und Therapie an nationalen und internationalen Leitlinienempfehlungen
  • Ausrichtung der pflegerischen Versorgung an den anerkannten Expertenstandards
    Wir sind Referenzeinrichtung des DNQP.
  • Festlegung und Dokumentation eigener Qualitätsanforderungen

Maßnahmen zur Vermeidung von Verwechslungen

  • Wir stellen sicher, dass zu jedem Zeitpunkt Ihre Identität bekannt ist und legen Ihnen ein Identifikationsarmband an
  • Verwendung einer OP-Checkliste gemäß WHO-Empfehlung
  • Team-Time-Out (kurze systematische Überprüfung vor risikoreichen Maßnahmen, z.B. Operationen und Untersuchungen)
  • Zählkontrollen des Materials vor, während und nach Operationen

Maßnahmen zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit

  • Prüfung der Arzneimitteltherapie durch den verordnenden Arzt, den Apotheker und ein spezielles EDV-Programm
  • Automatisches patientenbezogenes Richten der Arzneimittel (sog. "Unit-Dose-Verblisterung") mit verwechslungssicherer Beschriftung
  • 4-Augen-Prinzip vor der Vergabe von Arzneimitteln
  • Umsetzung der Empfehlungen des Aktionsbündnis Patientensicherheit

Hygiene

Proaktives Sicherheits- und Risikomanagement

Uns ist bewusst, dass Fehler entstehen können- wir wollen jedoch daraus lernen und alles dafür tun, dass sich Fehler nicht wiederholen. Und was noch wichtiger ist: Wir wollen, dass Fehler frühzeitig auffallen und sich Risiken nicht (vollständig) realisieren.

Folgende Methoden setzen wir zielgerichtet ein, um die Sicherheit nachhaltig auf einem hohen Niveau zu halten:

  • Critical Incident-Reporting (Fehlermeldesystem)
  • Beschwerden - und Verbesserungsvorschläge
  • Interne und externe Auditierungen
  • Ergebniskontrollen & Reporting
  • Komplikationskonferenzen
  • Systemische Fallanalysen klinischer Zwischenfälle