Vorankündigung - 2. Rheinenser Intensivpflegetag am 15. März 2017

Vorankündigung - 2. Rheinenser Intensivpflegetag am 15. März 2017

Das Delir ist einer der häufigsten Komplikationen bei Patientinnen und Patienten im Intensivpflegebereich. Diese Komplikation kann die Ursache für schwerwiegende Folgen für die Patientinnen und Patienten sein. Neben einer längeren Beatmungszeit und einem damit häufig verbundenen verlängerten Aufenthalt im Intensivpflegebereich, erhöht das Delir u. a. die Wahrscheinlichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt eine Demenz zu entwickeln.

Angehörige deliranter Patientinnen und Patienten erleben aufgrund der schnellen und unerwarteten Veränderungen während des Intensivaufenthaltes häufig eine große Unsicherheit. Ihr Angehöriger wird Ihnen plötzlich fremd, sie erleben existentielle Verlustängste, für sie ist der geliebte Mensch regelrecht abwesend.

Aber auch für das gesamte interprofessionelle Team stellt das Delir in der Betreuung und Behandlung eine besondere Herausforderung dar. Entscheidend für das Outcome der Patientinnen und Patienten, u. a. gemessen an den kognitiven Fähigkeiten, ist das frühzeitige Erkennen und Behandeln des Delirs. Hier spielen der Einsatz von Screeninginstrumenten zur Erkennung des Delirs und das Anwenden von Präventionsmaßnahmen bei gefährdeten Patientinnen und Patienten eine entscheidende Rolle. Diese Maßnahmen zur Erkennung und Prävention des Delirs, zum Umgang mit deliranten Patientinnen und Patienten sowie zur Behandlung des Delirs erfordern eine Sensibilisierung für dieses Thema und professionsübergreifende Handlungsansätze.

Mit dieser Thematik wollen wir uns am 15. März 2017 anlässlich unseres 2. Rheinenser Intensivpflegetages auseinandersetzen.

Bitte merken Sie sich schon jetzt den Termin vor.

Das genaue Programm finden Sie hier