Wir bieten an:

Ausgiebige Abklärung der Herkunft des Leidens

  • Ausführliche Anamnese / Krankengeschichte
  • körperliche Untersuchung
  • Apparative Venenfunktionsmessung (LRR, VVP)
  • Duplexsonographie der Venen
  • Duplexsonographie der Arterien
  • Angiographien
  • Funktionslymphszintigraphien
  • Indirekte Lymphographie
  • weitere allgemeine bildgebende Verfahren wie Ultraschall,
    konventionelles Röntgen, Computer-Tomographie oder
    Magnet-Resonanz-Tomographien
  • falls erforderlich, weitere konsiliarärztliche Untersuchungen

Gezielte Physikalische Behandlung

  • Manuelle Lymphdrainage
  • Apparative Kompression
  • Krankengymnastik und Sport
  • Bewegungsbad

Ernährungs- und Verhaltensberatung

  • durch Ernährungsberater und Psychologen

Ggf. Stationäre Behandlung 

  • auf Einweisung durch den  behandelnden Arzt vor Ort
  • in der Akutphase
  • in Absprache mit den Krankenkassen

Wie komme ich zu einer Behandlung ins Zentrum für Lymphologie?

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine Lymphgefäßerkrankung, unterstützt Sie unser gesamtes Team von der Diagnose bis zur Therapie.

Ambulanz

Um einen optimierten Ablauf der Behandlung zu ermöglichen, ist grundsätzlich eine Erstvorstellung in unserer Ambulanz bei Fachärztin Sabine Stüting empfehlenswert. In der Ambulanz wird geprüft, ob eine Diagnose aus dem Bereich der Lymphologie vorliegt und ob weitere Krankheiten bestehen. Die bisherige Behandlung und ihre Ergebnisse werden erfasst und beurteilt.

Eventuell nötige weitere diagnostische Maßnahmen können eingeleitet werden. Eine individuelle Therapie-Empfehlung kann die Einleitung oder Verbesserung der ambulanten Maßnahmen inklusive der physikalischen Entstauung beinhalten. Diese ambulante Therapie wird von uns bis zum Abschluss überwacht und koordiniert.

Sollte eine ambulante Behandlung nicht möglich sein, wird über
die Aufnahme zur stationären Therapie entschieden.
Die Vorstellung erfolgt nach Terminvereinbarung unter 05971 42-1331 auf Überweisung eines Kassenarztes jeglicher Fachrichtung oder auch privatärztlich. 

Akut-Behandlung in der Klinik

Die Aufnahme in die Klinik kann erforderlich sein, um die Ödem-Erkrankung abzuklären. Eine Krankenhausbehandlung ist nötig, wenn eine ambulante Behandlung einer Ödemerkrankung nicht möglich ist. Dies ist z. B. der Fall bei:

  • Kreislaufschwäche
  • schwer einstellbarem Blutdruck
  • Herzerkrankungen
  • Nervenstörungen
  • oder sonstiger körperlicher, seelischer oder geistiger Behinderung

Auch wenn unter den ambulant möglichen Maßnahmen keine weitere Besserung eintritt oder gar eine Verschlechterung nicht aufzuhalten ist, wird eine intensive stationäre Behandlung benötigt. Insbesondere kann durch eine lymphologische Therapie bei chronischen Wunden oft die Wundheilung entscheidend aktiviert werden.

Die lymphologische Krankenhausbehandlung findet grundsätzlich im Pius-Hospital in Ochtrup statt. Die Abteilung verfügt über 20 Betten. Neben der speziellen lymhologischen Therapie ist hier eine komplette fachinternistische Behandlung und Diagnostik möglich. Eventuell nötige chirurgische oder spezielle diagnostische Maßnahmen werden im Mathias-Spital in Rheine durchgeführt.
Die Aufnahme im Pius-Hospital in Ochtrup erfolgt nach Terminabsprache auf Einweisung durch Ihren Hausarzt oder Facharzt.

Aktuelles:

Ausgabe Dezember 2011 "Mathias Aktuell"

Montag, 19. Dezember 2011

Wichtige und interessante Informationen rund um die Mathias Stiftung - die Ausgabe Dezember 2011...