Im Notfall

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Ärztlicher Dienst

Ärztlicher Dienst

Das Ärzteteam besteht aus Internisten/Allgemeinmedizinern, die zum überwiegenden Teil die Zusatzqualifikation "Klinische Geriatrie" haben.

Ein Facharzt für Neurologie ergänzt das medizinische Spektrum.

Wir behandeln nicht nur Ihre akuten Erkrankungen, wir ermitteln auch die Ursachen, z.B. für wiederholt auftretende Stürze, die letztendlich zur Oberschenkelhalsfraktur geführt haben.

Die internistische Diagnostik kann zum großen Teil in unserer Klinik durchgeführt werden. Auch akute Komplikationen können im Hause behandelt werden.

Die umfassende Versorgung von Notfällen ist durch die enge Verbindung mit dem Klinikum Ibbenbüren, ebenfalls in Trägerschaft der Mathias-Stiftung, gesichert. Eine eventuell notwendige Verlegung erfolgt in der Regel dorthin, auf Wunsch auch in Ihr Heimatkrankenhaus.

Bei chirurgischen und orthopädischen Problemen ist eine enge Absprache mit den vorbehandelnden Ärzten selbstverständlich.

Pflegedienst: Betreuung rund um die Uhr

Pflegedienst: Betreuung rund um die Uhr

Geriatrische Pflege ist aktivierende Pflege: Hilfe zur Selbsthilfe. sie hat das Ziel, die Selbständigkeit des Patieneten zu erhalten oder so schnell und so gut wie möglich wiederherzustellen. Sie ist der Grundpfeiler geriatrischer Rehabilitation, gewissermaßen eine 24-Stunden-Therapie. Die Pflegenden stehen dem Patienten am nächsten, prägen die Atmosphäre in der Station.

Darum legen wir großen Wert darauf, die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse der alten Menschen, ihre Lebensumstände und Gewohnheiten weitmöglichst in die Pflege zu integrieren.

Akrivierende Pflege orientiert sich an den Bedürfnissen und Möglichkeiten des einzelnen Menschen, so dass er genau die Pflege erhält, die er benötigt.

Eingeschränkte körperliche und geistige Aktivitäten und längeres Liegen sind für ältere Menschen wesentlich gefährlicher als für jüngere. Der ältere Patient bleibt deshalb nie länger als unbedingt notwendig im Bett oder Lehnstuhl. Dabei gilt es immer, die verlangsamten oder veränderten Bewegungsabläufe oder Gedankengänge zu respektieren. Das fordert von uns Pflegenden nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch ein hohes Maß an Einsatz, Geduld und Rücksicht.

Physiotherapie - Krankengymnastik/Physikalische Therapie

Physiotherapie - Krankengymnastik/Physikalische Therapie

Die allgemeine Beweglichkeit zu erhalten, wieder herzustellen oder zu verbessern, um aktiv am Leben teilnehmen zu können - das ist das Ziel, das unsere Physiotherapeuten gemeinsam mit den Patienten erreichen wollen.

Die physiotherapeutische Behandlung orientiert sich an dem individuellen Krankheitsbild und den spezifischen Besonderheiten jedes einzelnen Patienten.

Bei neurologischen Erkrankungen arbeiten alle Therapeuten vorrangig nach dem Bobath-Konzept.

Ebenso werden alle Patienten mit orthopädischen und chirurgischen Erkrankungen therapiert, z.B. nach einem Hüftgelenks-Ersatz. Hier kommt unter anderem unser Bewegungsbad zum Einsatz.


Ergänzt wird die aktive Bewegungstherapie durch physikalische Teize, z.B. Wärme, Kälte und Elektrotherapie.

Ergotherapie

Ergotherapie

Die Aufgabe unserer Ergotherapie besteht darin, verloren gegangene Fähigkeiten des täglichen Lebens möglischst wiederherzustellen, z.B. das An- und Auskleiden, die Körperpflege und Hausarbeiten. Es erfolgt ein Training von Motorik, Sensorik, Koordination und Gleichgewichtssinn.

Dadurch können Orientierungs-, Konzentrations- und Erinnerungsfähigkeit verbessert und die Sprach-, Lese-, Rechen-, Erkennungs- und Handlungsstörungen behoben werden. Bei Antriebsarmut wird aktiviert und strukturiertes Planen und Handeln gefördert. Kommunikationsfähigkeit, Geschicklichkeit und Handfertigkeit werden trainiert.

Ein ebenfalls sehr wichtiges Aufgabenfeld der Ergotherapie ist die Versorgung, Anpassung und Erprobung von Hilfmitteln.

Die verschiedenen Therapiekonzepte und -methoden werdeb in Form von einzel- und Gruppentherapien angeboten.

Logopädie

Logopädie

Nach einem Schlaganfall kommt es häufig zu Einschränkungen beim Sprechen- und Verstehen-Können. Geriatrische Logopädie hat das Ziel, die Komminikationsfähigkeit wiederherzustellen.

Dazu führen wir nach intensiver Diagnostik in der Regel Einzeltherapien durch. Sie führen fast immer zum Erfolg, wenn nicht zur Wiederherstellung, so doch zu entscheidender Verbesserung.

Manchmal können Schluckstörungen durch gelähmte Gesichtsnerven lebensbedrohlich sein. Dann heißt es, unverzüglich mit der Therapie zu beginnen. So stellen wir nicht nur die Ernährung sicher, sondern verbessern auch die Voraussetzungen für die weitere Rehabilitation.

Musiktherapie

Musiktherapie

Musik begleitet unser Leben, versetzt uns in unterschiedliche Stimmungen: Musik lässt uns träumen oder tanzen, sie beschwingt oder macht uns melancholisch, sie führt zu Lebensfreude und Selbstvertrauen.

In der Musiktherapie nutzen wir diese "magische" Wirkung von Musik ganz gezielt. In Gruppen- oder EinzelTherapie bringt Musik im Patienten existenzielle "Saiten" zum Klingen:

Musik hilft "negative" Gefühle wie Trauer, Wut, Enttäuschung und Ärger zu unterdrücken. Entspannungs- und sakrale Musik gehen auf die geistig-seelischen und spirituellen Bedürfnisse ein. Musik fördert die geistige Beweglicheit, teils auch zusammen mit Sprachtherapie. Musik befriedigt soziale Bedürfnisse wie gemeinsames Singen und Tanzen, sie fördert Spaß und Geselligkeit.

Sozialdienst in der Rehaklinik

Sozialdienst in der Rehaklinik

Hauptaufgabe des Sozialdienstes in der Geriatrischen Rehaklinik ist die Ergänzung der ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung der Patienten in allen psycho-sozialen Fragen. Soziale Einbindung, Rehabilitation und Genesung von älteren Patienten hängen von mehreren Faktoren ab, wie von der Schwere der Erkrankung, der finanziellen Sicherung, der Beschaffenheit der Wohnsituation, von den Möglichkeiten und den Fähigkeiten Familienangehöriger, sich um den Patienten zu kümmern, sowie von der Erreichbarkeit stationärer, ambulanter und häuslicher Versorgungsangebote. Ziel ist es, dem Patienten in seinem Umfeld abgestimmte Hilfsmöglichkeiten zugänglich zu machen, um größtmögliche Selbständigkeit bzw. Selbsthilfe zu erreichen.


Die Mitarbeiter/Innen des Sozialdienstes

  •  beraten und informieren Sie über Hilfsmöglichkeiten
  •  unterstützen Sie bei der Einleitung und Vermittlung von ambulanten Diensten nach Ihrer Entlassung: Pflegedienst, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Entlastung in der Haushaltsführung
  • beantragen für Sie notwendige Hilfsmittel: z.B. Pflegebett, Nachtstuhl, Badewannenlifter etc.
  • beraten und informieren Sie über Einrichtungen der Altenhilfe: Altenheim, Kurzzeitpflege, Tagespflege, Betreutes Wohnen
  • beraten und informieren Sie über Leistungen der Pflegeversicherung, helfen bei der Beantragung des Pflegegeldes

Wir sind auch gern für Sie da, wenn Sie einfach nurmal mit jemandem reden möchten.

Seelsorge

Seelsorge

Geistig spirituelle Betreuung unserer Patienten liegt uns sehr am Herzen. Die schöne Kapelle ist direkt vom Foyer des St. Elisabeth-Hospitals zugänglich und lädt sie jederzeit zu Gebet und Meditation ein.


Schwestern vom Orden des hl. Franziskus von St.Mauritz/Münster sind ständig im Hause präsent und in seelsorglichen Angelegenheiten neben den Geistlichen der örtlichen Kirchengemeinden gern Ihre Ansprechpartnerinnen. Ebenso begleiten ehrenamtliche Helferinnen Sie gern zu den katholischen und evangelischen Gottesdiensten, die regelmäßig zu bestimmten Zeiten angeboten werden.

Zudem werden Sie helfende, menschliche Nähe, auch außerhalb formaler, kirchlicher Strukturen, im St. Elisabeth-Hospital nicht vermissen.

Sollte es wider Erwarten zu einer irreversiblen Verschlechterung des Gesundheitszustandes kommen, besteht die Möglichkeit den rehabilitativen- in einen paliativ-medizinischen Auftrag zu verändern. Dann leisten wir auch gern unter Einbeziehung Ihrer Angehörigen eine Begleitung in Schmerzlosigkeit und Würde.

 

Aktuelles aus der Stiftung

Veranstaltungen 2010 für Menschen mit und nach Krebs

Sonntag, 20. Dezember 2009

Im 1. Halbjahr 2010 finden im Mathias-Spital und im Klinikum Ibbenbüren wieder Veranstaltungen...

Ausgabe Dezember - "Mathias-Aktuell"

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Wichtige und interessante Informationen rund um die Mathias Stiftung - die Ausgabe Dezember...