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Mit der Szintigraphie ist es möglich, Aussagen über die Funktion eines Organs zu treffen. Die für die Szintigraphie verabreichten Substanzen bestehen aus einem Stoff, der vom Körper in den Stoffwechsel eingebaut wird, diesen aber nicht verändert. Dieser Stoff wird radioaktiv markiert und mit einer sehr empfindlichen Kamera (Gammakamera) aufgespürt und zu einem Bild verarbeitet.
Die radioaktiven Stoffe , die für diese Diagnostik eingesetzt werden, haben eine kurze Halbwertszeit; dies bedeutet ein schnelles Abklingen der Strahlung. Daher ist die Strahlenbelastung bei der Szintigraphie in der Regel nicht höher als bei anderen diagnostischen Untersuchungsverfahren, z. B. der Computer-Ttomographie.
Das Spektrum der Untersuchungen umfasst folgende Organe:
Außerdem werden verschiedene Spezialverfahren durchgeführt:
Dieses Verfahren wird seit Beginn der 90er Jahre angewandt; es hat sich zu einem äußerst wichtigen Instrument in der Krebsdiagnostik entwickelt. Hierbei wird die Tatsache genutzt, dass Krebsherde im Verhältnis zu normalem Gewebe einen veränderten Zuckerstoffwechsel aufweisen. Dadurch lassen sich gutartige von bösartigen Tumoren unterscheiden. Ebenso verrät das Verfahren, wie weit sich ein Krebsleiden ausgebreitet hat. Daraus lassen sich wichtige Empfehlungen für die Therapie ableiten. Das seit Kurzem eingesetzte moderne PET-CT von Siemens (Biograph 6) hat eine Auflösung von ca. 4 mm. Durch das erweiterte Aufnahmefeld kann die Untersuchungszeit auf ca. 20 Minuten verkürzt werden.
Der Flyer im Anhang (PDF-Format) enthält weitere Informationen über die PET-CT Untersuchung.

Von 1998 bis 2008 wurde schon ein reines PET-Gerät betrieben, so dass die Mitarbeiter langjährige Erfahrung in der PET-Diagnostik haben.
Mit dem seit Januar 2009 installierten PET/CT werden ca. 500 Untersuchungen pro Jahr durchgeführt.
Der Chefarzt ist Inhaber des PET-Zertifikats, welches von der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin vergeben wird. Hierdurch wird dokumentiert, dass der Inhaber die Voraussetzungen zur Durchführung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) entsprechend den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin erfüllt.