Atemnot? Brustschmerzen? Bewusstlosigkeit? Ein schwerer Unfall? Bitte wählen Sie bei einem solchen Notfall sofort die
Leitender Arzt:
Dr. med. Dietrich Blanke
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie
Email: D.Blanke(at)Mathias-Spital.de
Bereichsleiter Pflege:
Christoph Heekenjann
Fachpfleger für Nephrologie und Dialyse
Email: C.Heekenjann(at)Mathias-Spital.de
Dialysestation:
Tel.: 05971/46-417
Fax: 05971/4230417
Behandlungsschwerpunkte:
1. Diagnostik und Therapie der akuten und chronischen Niereninsuffizienz (Nierenversagen):
In der Regel werden Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz durch niedergelassene Internisten und Nephrologen versorgt. Bei einer akuten Niereninsuffizienz oder einer sich rasch verschlimmernden chronischen Niereninsuffizienz mit schweren Begleiterkrankungen werden die Patienten stationär in unserer Abteilung betreut. Solche Situationen können teilweise konservativ (erhaltend) beherrscht werden. Andernfalls kommt ein Nierenersatzverfahren zum Einsatz.
2. Durchführung verschiedener Nierenersatzverfahren:
In unserer Dialyseabteilung kommen regelmäßig verschiedene Nierenersatzverfahren wie die Hämodialyse, die Hämodiafiltration und die Hämofiltration zum Einsatz. Im Falle des akuten Nierenversagens werden die genannten Dialyseformen nur vorübergehend eingesetzt, bis die Nieren wieder ausreichend funktionstüchtig sind.
Beim chronischen Nierenversagen ist eine regelmäßige Dialyse (in der Regel drei mal fünf Stunden pro Woche) erforderlich.
Eine Sonderform ist die Anwendung einer kontinuierlichen Nierenersatztherapie auf der Intensivstation, die typischerweise bei einer ausgeprägten Überwässerung eines Menschen zum Einsatz kommt, nachdem medikamentös keine ausreichende Wasserausscheidung erzielt werden konnte.
3. Behandlung von teilstationären und stationären Patienten in unserer Dialyseabteilung:
Patienten mit einem chronischen Nierenversagen werden regelmäßig drei mal fünf Stunden pro Woche von uns dialysiert. Diese Behandlung erfolgt für den Patienten ambulant. Da die Therapie aber in einem Krankenhaus durchgeführt wird, nennt sich diese Behandlungsform „teilstationär“.
Darüber hinaus behandeln wir auch Dialysepatienten stationär, das bedeutet, dass chronische Dialysepatienten von uns vorübergehend betreut werden. Diese Menschen liegen wegen einer anderen Erkrankung stationär in einer Abteilung unseres Gesundheitszentrums. Während dieser Zeit wird die Dialysebehandlung von unserer Abteilung durchgeführt. Nach Abschluss der stationären Behandlung kehren diese Patienten in das sie ständig betreuende Dialysezentrum zurück.
4. Nachtdialyse in unserem Zentrum:
Als besonders schonende Form der Dialyse bieten wir in unserer Abteilung die sogenannte „Nachtdialyse“ an: Die Patienten kommen dreimal pro Woche des Nachts, sieben bis acht Stunden lang, zur Dialyse. Diese Form der Dialyse ist besonders für berufstätige Menschen geeignet, die tagsüber ihrer Arbeit nachgehen können, dreimal pro Woche des Nachts ihre Dialyse durchführen lassen und gleichzeitig hier schlafen können. In vielfältigen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass die sogenannte lange Nachtdialyse dem Patienten eine längere Lebensdauer beschert und gleichzeitig die gefürchteten Begleiterkrankungen eines chronischen Nierenversagens erst später und in einer weniger schweren Form auftreten.