Atemnot? Brustschmerzen? Bewusstlosigkeit? Ein schwerer Unfall? Bitte wählen Sie bei einem solchen Notfall sofort die
Die Früh- und Neugeborenen-Intensivstation "EF 2" betreut in enger Zusammenarbeit mit der Geburtshilfe kranke Neugeborene und unreife Frühgeborene ab Beginn der Lebensfähigkeit.
Unser hochqualifiziertes Team aus Kinderärzten und Kinderkrankenschwestern gewährleistet rund um die Uhr eine optimale intensivmedizinische Versorgung der kleinen Patienten. Zurzeit stehen 12 Intensiv- und Überwachungsplätze mit hochwertiger medizinischer Ausstattung zur Verfügung.
Dies schließt Monitorüberwachung, verschiedene Formen der Beatmung und Atemhilfe sowie eine weiterführende Diagnostik und Therapie mit ein. Für das Antoniuskrankenhaus in Gronau und das Klinikum Ibbenbüren besteht ein Neugeborenen-Abholdienst.
Um jedem Kind eine individuelle und bewusste Betreuung zukommen zu lassen, reduzieren wir unnötige Stressfaktoren wie Lärm, Licht oder schmerzhafte Prozeduren. Ihr Kind soll so viel Angenehmes wie möglich erfahren – dabei spielt in unserem Konzept die Elternintegration eine entscheidende Rolle: Wir legen großen Wert auf frühen Körperkontakt durch Känguruen, damit die Eltern-Kind-Bindung gestärkt wird. Wichtig ist uns dabei auch eine umfassende und frühe Einbeziehung der Eltern in die Pflege ihres Kindes, die nach den Aspekten der sanften Frühgeborenenpflege durch Kinästhetik und basale Stimulation vermittelt wird.
Damit auch ältere Kinder intensivmedizinisch versorgt werden können, wurde auf unserer Station ein separater Raum mit einem Intensiv-Pflegeplatz eingerichtet.
Die Känguru-Methode ist der Haut-zu-Haut-Kontakt zwischen den Früh- bzw. Neugeborenen und ihren Eltern.
Dadurch kann das Kind Herzschlag, Atmung und Geruch von Vater oder Mutter wahrnehmen. Durch die Atembewegungen wird es angeregt, diesen Rhythmus aufzunehmen.
Frühgeborene, die häufig auf der Brust ihrer Eltern liegen, zeigen eine bessere Atmung, eine bessere Gewichtszunahme und eine stärkere Zufriedenheit.
Bei der basalen Stimulation werden Erfahrungen, wie das Spüren des eigenen Körpers (Haut als Kontaktstelle zur Außenwelt), die Empfindung der eigenen Lage im Raum (Koordination) und das Kennenlernen des eigenen Inneren
(z.B. der Muskulatur) durch vestibuläre (Gleichgewichtssinn betreffend) und vibratorische Anregungen gegeben. Außerdem werden fünf Sinne angesprochen:
Sehen, Hören, Schmecken, Fühlen, Riechen.