Im Notfall

Atemnot? Brustschmerzen? Bewusstlosigkeit? Ein schwerer Unfall? Bitte wählen Sie bei einem solchen Notfall sofort die

Notrufnummer: 112!

Aufnahme in die Tagesklinik

Wer kann aufgenommen werden?

  • Kinder und Jugendliche, die über das gewöhnliche Maß hinaus unglücklich und traurig sind.
  • Kinder und Jugendliche, die unter einem Mangel an altersgerechten sozialen Kontakten leiden.
  • Kinder und Jugendliche, die nach dem Eindruck ihrer Bezugsperson (z. B. Eltern, Lehrer, Hausarzt oder Kinderarzt) in ihrer seelischen Entwicklung gefährdet sind.
  • Kinder und Jugendliche, die sich aufgrund einer Störung des seelischen Gleichgewichts in ihrem Leben nicht mehr zurechtfinden.
  • Kinder und Jugendliche, die durch ihr Verhalten in ihrer Lebensumgebung (z. B. Familie oder Schule) auffallen und dadurch häufig mit ernsthaften Problemen konfrontiert werden.
  • Kinder und Jugendliche, die sich gegenüber äußeren Reizen nur schlecht abschirmen können, die sich leicht ablenken lassen und deren Konzentrationsfähigkeit dadurch beeinträchtigt ist.
  • Kinder und Jugendliche, die nachhaltig darunter leiden, dass ein Familienangehöriger von einer ernsthaften seelischen oder körperlichen Erkrankung betroffen ist.
  • Kinder und Jugendliche, die zusammen mit ihrer Familie so große Probleme zu lösen haben, dass sie therapeutische Hilfe brauchen, um Lebensperspektiven für sich zu entwickeln.
  • Kinder und Jugendliche mit Psychosomatischen Störungen  (z.B. Esstörungen, Schlafstörungen, Enkopresis, Ticstörungen) und mit Psychiatrischen Störungen bei Krankheiten und Organveränderungen (z.B. Asthma bronchiale, Neurodermitis), soweit nicht der körperliche Befund eine vollstationäre Behandlung erforderlich macht.

Wann ist eine Aufnahme nicht möglich?

  • Eine Aufnahme in die Tagesklinik kann nicht erfolgen, wenn Kinder bzw. Jugendliche sich selber oder andere durch ihr Verhalten so gefährden, dass eine kontinuierliche Überwachung erforderlich ist.
  • Eine Aufnahme in die Tagesklinik kann auch dann nicht erfolgen, wenn außerhalb der Behandlungszeiten der Tagesklinik keine ausreichende Betreuung durch die Eltern oder andere Bezugspersonen gewährleistet ist.

Was ist für eine Aufnahme erforderlich?

  • Für die teilstationäre tagesklinische Behandlung werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen.

Einweisung:
Einweisungen an die Tagesklinik können durch alle niedergelassenen Ärzte vorgenommen werden; es muß eine ärztliche Verordnung für eine "teilstationäre Behandlung" vorliegen.

Damit wir uns gegenseitig ein wenig kennenlernen können, bieten wir den Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien ein Vorgespräch an, in dem wir unsere therapeutischen Angebote näher vorstellen und Fragen zur Behandlung beantworten. Nach diesem Gespräch können wir den Zeitraum angeben, in welchem eine Aufnahme in unsere Tagesklinik erfolgen kann. In dringenden Fällen ist dies auch kurzfristig möglich.

Wie lange dauert die Behandlung in der Tagesklinik?

Die Behandlungsdauer richtet sich nach den individuellen Erfordernissen: Im Durchschnitt ist von einer zwei- bis viermonatigen Behandlung auszugehen.

Welche Leitgedanken sind für unsere Arbeit von grundlegender Bedeutung?

  • Die Kinder und Jugendlichen werden im Kontext mit dem jeweiligen sozialen Umfeld gesehen und behandelt.
  • Wir setzen eine Mithilfe der Familie bei der Behandlung des betroffenen Kindes bzw. Jugendlichen voraus, da wir den Erfahrungsschatz, den die Familien über viele Jahre hinweg im Umgang miteinander gesammelt haben, für die Behandlung nutzen möchten.
  • Um einen langfristigen Behandlungserfolg zu sichern, wollen wir den Familien Anregungen geben, wie sie das Kind bzw. den Jugendlichen unterstützen können.
  • Die systemische Sichtweise richtet sich auch auf unser inter-institutionelles Zusammenspiel und auf unseren Wunsch und unser Streben nach der Kooperation mit Jugendämtern, Ärzten, Schulen und anderen Institutionen

Die Vielfalt der beruflichen Qualifikationen und die Lebenserfahrungen der Mitarbeiter ermöglichen es, dass Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Familien aus verschiedenen Blickwinkeln wahrgenommen werden und somit auch Unterstützungen und Anregungen in vielen unterschiedlichen Bereichen erhalten können.

In gemeinsamen Besprechungen stimmen wir unsere Eindrücke und Vorgehensweisen untereinander ab. Für jedes Kind und jeden Jugendlichen wird entsprechend seiner Problematik, seinem Alter und Entwicklungsstatus ein individuelles Therapieangebot zusammengestellt, in das grundsätzlich die Eltern bzw. entsprechende Bezugspersonen mit einbezogen werden.

Aktuelles:

Tabuthema Inkontinenz?

Mittwoch, 4. Januar 2012

Anlässlich der gelungenen Rezertifizierung des Kontinenzzentrums hat der Rheiner Lokalsender...

Ausgabe Dezember 2011 "Mathias Aktuell"

Montag, 19. Dezember 2011

Wichtige und interessante Informationen rund um die Mathias Stiftung - die Ausgabe Dezember 2011...