Im Notfall

Atemnot? Brustschmerzen? Bewusstlosigkeit? Ein schwerer Unfall? Bitte wählen Sie bei einem solchen Notfall sofort die

Notrufnummer: 112!

Entbindungskonzept

Räume:


Die hellen, freundlichen Räume des Kreißsaals befinden sich in der 5. Ebene des Mathias-Spitals. Insgesamt stehen fünf Entbindungsräume zur Verfügung; alle sind ausgestattet mit sanitären Einrichtungen sowie einer Badewanne (Entspannungsbadewanne oder Gebärwanne).
Des Weiteren gehört zum Kreißsaalbereich ein Aufnahmezimmer, der Kinderintensivraum und ein Kaiserschnitt-Operationssaal.


Betreuung:


Durch die ganzheitliche und familienorientierte Betreuung in unserem Kreißsaal soll die Geburt so angenehm wie möglich sein, aber auch so sicher wie nötig. Die Betreuung rund um die Uhr wird durch die Hebammen und die Frauenärzte gewährleistet sowie bei Bedarf durch die Kinder-Ärzte und Anästhesisten.
Die Hebamme begleitet Sie während der Entbindung – eventuell zusammen mit einer Hebammenschülerin. Bei Besonderheiten im Geburtsverlauf und zur Geburt ist die/der diensthabende Frauenärztin/arzt anwesend.


Begleitung:


Die Geburt können Sie mit Ihrem Ehemann, dem Partner oder einem anderen vertrauten Menschen erleben. Während der Eröffnungsphase der Geburt entspannen Sie sich in der Badewanne, nützen Seil oder Sprossenwand und den Pezziball oder gehen in unserem Park spazieren. Ihre Gebärposition können Sie frei wählen und auch unsere Gebärbadewanne nutzen. In den Verlauf der Geburt wird so wenig wie möglich eingegriffen: Ein Dammschnitt erfolgt ebenso wenig routinemäßig wie ein Einlauf vor der Geburt.


Geburtsschmerzen:


Ihre Geburtsschmerzen können in Absprache mit Ihnen durch alternative Methoden wie Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie, ZILGREI (Bewegungs- und Atemtherapie) sowie schmerzlindernde Medikamente verringert werden. Zudem steht Ihnen jederzeit eine Periduralanalgesie (PDA) zur Schmerzlinderung zur Verfügung – sie wird von den Anästhesisten angelegt.


Bonding bedeutet Kontaktaufnahme nach der Geburt:


Die Mutter-Kind bzw. Eltern-Kind Beziehung wird als Bonding bezeichnet. Das Bonding beginnt mit der ersten Begegnung, dem ersten Hautkontakt zwischen Mutter und Kind.

Alle Gedanken aus den Monaten der Schwangerschaft richten sich auf den Augenblick der Geburt. Die erste Stunde nach der Geburt bedeutet für die Mutter bzw. die Eltern eine Vielfalt an Gefühlen. Der Augenblick, in dem sich Mutter und Kind zum ersten Mal begegnen, bleibt deshalb soweit als möglich ungestört.

Warm und sicher an die Haut der Mutter geschmiegt verfügt das Kind bereits kurz nach der Geburt über einen gut entwickelten Saugreflex. Mutter und Kind sind hellwach; dies ermöglicht beiden den ersten Stillversuch. Dabei weist der Geruchssinn dem Baby den Weg zur Brust.

Das Bonding wird in der geburtshilflichen Station durch das „24-Stunden-Rooming-In“ weiter gefördert. Dabei unterstützen wir Sie beim Stillen oder geben Ihnen Hilfe wenn Sie nicht stillen möchten.

Auch für ein nicht gestilltes Kind ist dieses Bonding ein wichtiger Start ins Leben. Wir beraten die nicht stillenden Frauen bei der Versorgung mit Flaschennahrung und zeigen Möglichkeiten für eine gute Gesamternährung des Kindes.


Kinderarzt und pädiatrische Versorgung:


Ein unauffälliges, reif geborenes Kind erfährt seine erste Untersuchung durch die Hebamme oder die/den entbindende/n Frauenärztin/arzt. Bei Auffälligkeiten oder bei Früh- und Risikogeburten wird die/der diensthabende Kinderärztin/arzt schon vor der Geburt hinzugezogen. Bei geplanter ambulanter Geburt ist eine kinderärztliche Untersuchung vor der Entlassung vorgesehen.
Am dritten Lebenstag wird die U2 durch den Pädiater in Ihrem Beisein durchgeführt und alle Fragen zur weiteren Versorgung können besprochen werden. Ein Hörtest wird durchgeführt und die Pädiater bieten eine Ultraschalluntersuchung der Hüften und Nieren an.


Ambulante Geburt:


Eine ambulante Geburt ist im Mathias-Spital möglich. Die Entlassung findet dann ca. vier bis sechs Stunden nach der Geburt statt, eine Hebammenbetreuung sollte von Ihnen im Vorfeld schon abgesprochen sein.
Auch die angestellten Hebammen betreuen Sie in der Nachsorge nach Anfrage. 


Betreuung auf der Station:


Nach der Geburt werden Sie auf unseren geburtshilflichen Stationen im Sinne der integrativen Pflege gemeinsam mit Ihrem Neugeborenen im „Rooming In“ von erfahrenen Hebammen, Kranken- und Kinderkrankenschwestern betreut.


Neugeborenenintensivstation:


Die Neugeborenenintensivstation befindet sich in der 2. Ebene des Mathias-Spitals.
Sie verfügt über fünf Inkubationsplätze und weitere Neugeborenenplätze für kranke Neugeborene. Ein Kinderarzt ist bei Entbindungen von Frühgeborenen und bei Entbindungskomplikationen immer anwesend.


Kaiserschnitt:


Der Kreißsaal ist mit einem Operationssaal für Kaiserschnitte ausgestattet: Hier kann, unabhängig vom OP-Programm, jederzeit ein Kaiserschnitt durchgeführt werden.

Seit vielen Jahren wird der Kaiserschnitt mit der Methode nach „Misgav-Ladach“ durchgeführt: Diese Art der Operationsmethode ermöglicht eine schnellere Genesung der Mutter als früher. Der Kaiserschnitt wird vornehmlich in Teilnarkose (PDA oder Spinalanalgesie) durchgeführt; der Partner oder eine Begleitperson kann dann dabei anwesend sein.

 

Wir wünschen Ihnen einen guten Schwangerschaftsverlauf und freuen uns auf ein Kennenlernen im Kreißsaal des Mathias-Spitals!

 

 

 

Aktuelles:

Ausgabe Dezember 2011 "Mathias Aktuell"

Montag, 19. Dezember 2011

Wichtige und interessante Informationen rund um die Mathias Stiftung - die Ausgabe Dezember 2011...