Im Notfall

Atemnot? Brustschmerzen? Bewusstlosigkeit? Ein schwerer Unfall? Bitte wählen Sie bei einem solchen Notfall sofort die

Notrufnummer: 112!

Notfallmedizin

Notarztdienst

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin stellt in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rheine rund um die Uhr die notärztliche Versorgung in der Stadt und den umliegenden Gemeinden sicher. Wird ein Notarzt benötigt, entsendet die Rettungsleitstelle des Kreises Steinfurt einen Rettungswagen (RTW) und das Noteinsatzfahrzeug (NEF). Das NEF ist ein speziell umgebauter PKW, der mit dem RTW an der Einsatzstelle zusammentrifft. Daher wird dieses System auch als "Rendezvous-System" bezeichnet. Der Notarzt entscheidet nach der Erstbehandlung vor Ort über die weitere Behandlung in einem Krankenhaus. Sofern eine Begleitung des Patienten durch den Notarzt nicht notwendig ist, steht er für weitere Rettungseinsätze zur Verfügung. Leiter des bodengebundenen Notarztdienstes in Rheine ist Dr. Volker Sonntag.

Darüber hinaus versehen langjährig erfahrene Notärzte unserer Abteilung an 365 Tagen im Jahr den Dienst auf dem  Rettungshubschrauber (RTH) Christoph Europa 2 (www.christoph-europa2.eu), der in einem  Radius von 50-100 km um Rheine herum von 7 Uhr bis zum Sonnenuntergang zu Rettungseinsätzen alarmiert werden kann. Alle auf dem RTH eingesetzten Anästhesisten verfügen über die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“. Leitender Hubschrauberarzt ist Dr. Thomas Keller. Jährlich werden etwa 3.300 Notfalleinsätze durch das NEF und den RTH geleistet. Die Abteilung stellt zudem eine Reihe von leitenden Notärzten, die bei Großschadensfällen die medizinische Koordination am Einsatzort übernehmen.

Schockraum

Das Mathias-Spital ist als regionales Traumazentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert worden. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Klinik für Unfallchirurgie und Radiologie wird von der Anästhesie im Schockraum bei schwerverletzten Patienten, z.B. nach Verkehrs- oder Arbeitsunfällen, die häufig lebensrettende klinische Erstversorgung durchgeführt. Das feste Schockraumteam umfasst neben Unfallchirurgen und Anästhesisten einen Radiologen, Pflegekräfte der Anästhesie und Chirurgie und eine Röntgen-MTA. Bei Bedarf können Ärzte anderer Fachdisziplinen, z.B. Viszeral- oder Neurochirurgie hinzugezogen werden. Im regelmäßig tagenden Qualitätszirkel Polytrauma werden die Prozesse im Schockraum kritisch begutachtet. Zudem finden regelmäßig Teamtrainings statt um die Zusammenarbeit im Schockraum zu trainieren.

Innerklinische Notfallversorgung

Auch für Notfälle innerhalb des Mathias-Spitals steht rund um die Uhr ein Notfall-Team aus Arzt und Anästhesie-/Intensivpflegekraft zur Verfügung.

Aktuelles:

Ausgabe März 2012 "Mathias Aktuell"

Freitag, 30. März 2012

Wichtige und interessante Informationen rund um die Mathias Stiftung - die Ausgabe März 2012 des...