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Die Epiduralanästhesie oder auch Periduralanästhesie gehört gemeinsam mit der Spinalanästhesie zu den so genannten rückenmarksnahen Anästhesieverfahren. Durch Einspritzen von Schmerzmitteln oder Lokalanästhetika in den im Wirbelkanal liegenden Epiduralraum werden die zum Rückenmark führenden schmerzleitenden Nervenfasern für einige Zeit ausgeschaltet. Bei der Periduralanästhesie wird meist ein kleiner dünner Schlauch (Katheter) in den Periduralraum gebracht. Darüber kann jederzeit lokales Betäubungsmittel nachgespritzt werden, und somit die Wirkung der Anästhesie beliebig verlängert werden.

Das Verfahren wird für Operationen an Arm und Hand eingesetzt. Der sogenannte Plexus brachialis, ein Nervengeflecht, aus dem die den Arm versorgenden Nerven hervorgehen, wird betäubt.

Der 3-in-1-Block erhielt seinen Namen aufgrund der Tatsache, dass drei Nerven mit nur einem Einstich betäubt werden. In der Leistenbeuge verlaufen diese Nerven in einer gemeinsamen Hülle, in unmittelbarer Nähe der Arterie. Der Arzt tastet zuerst die Arterie und sticht dann seitlich davon ein. So trifft er sicher auf die Nervenscheide und kann sie betäuben. Der Nervenstimulator hilft zu kontrollieren, ob die Nadel an der richtigen Stelle liegt. Mit dem 3-in-1-Block lassen sich Operationen an der Vorderseite des Oberschenkels durchführen.
Für Operationen an Füßen kann eine Form der peripheren Regionalanästhesie angewandt werden, die die Erregungsweiterleitung in den Nervenbahnen nur der Füße blockiert.
Damit am Fuß schmerzfrei operiert werden kann, müssen zwei größere Nervenstränge und mehrere kleinere Hautnerven anästhesiert werden. Es wird in die Nähe der Nerven eine bestimmte Menge an Lokalanästhetikum injiziert. Dieses Lokalanästhetikum dringt in die Nervenbahnen ein und blockiert die Erregungsweiterleitung. Die größeren Nerven des Fußes werden immer von Blutgefäßen begleitet, an deren Pulsation man sich orientieren kann.