Im Mathias-Stift werden Bewohner aller Pflegestufen und aller geriatrischen und gerontopsychiatrischen Krankheitsbilder im Rahmen einer integrativen Belegung aufgenommen, d.h. bei uns gibt es keine nach Krankheitsbildern oder Pflegebedürftigkeit geordneten Wohnbereiche oder -gruppen. Die Bewohner ziehen mit der Gewissheit ein, dass sie unabhängig von gesundheitlichen Veränderungen in ihrem Zimmer wohnen bleiben und hier ihren Lebensabend verbringen können. Dieses geschieht vor dem Hintergrund und aus der Erfahrung, dass Kontinuität Sicherheit vermittelt und jede Form von räumlicher oder personeller Veränderung eine große Belastung für die Senioren darstellt.
Die fachliche Leitung des Mathias-Stiftes obliegt der Heimleitung. Ihr direkt unterstellt sind die Verwaltung, der sozialübergreifende Dienst sowie die Leitungskräfte der etagenbezogenen Wohnbereiche. Die Wohnbereichsleitungen sind Pflegefachkräfte mit entsprechender Weiterbildung und stehen dem jeweiligen Team aus examinierten Altenpflegern sowie Altenpflegehelfern vor.
Organisatorisch ist unser Haus eng mit dem Mathias-Spital in Rheine verknüpft. Hier haben verschiedene Bereiche, die im Dienste unserer Einrichtungen stehen, wie z.B. Seelsorge, Technischer Dienst und Küche, ihren Standort. Kurze Wege zwischen den Einrichtungen, modernste Kommunikationstechnik und ausgereifte Logistik gewährleisten eine reibungslose Zusammenarbeit.
Wir möchten, dass sich unsere Bewohner im Mathias-Stift zuhause fühlen und mit den von uns erbrachten Leistungen, unseren Angeboten und unserem Service zufrieden sind. Deshalb führen wir regelmäßig Umfragen zu verschiedenen Qualitätsmerkmalen durch und sind jederzeit offen für Anregungen oder Kritik. Erste Anlaufstelle für Beschwerden sind natürlich unsere Mitarbeiter. Weitere Ansprechpartner sind unser Heimbeirat, der Patientenfürsprecher des Mathias-Spitals oder unsere Qualitätsbeauftragte. Alle objektivierbaren Beschwerden, ob mündlich oder schriftlich vorgetragen, werden zur Bearbeitung an den Verantwortlichen weitergeleitet, der Beschwerdeführer wird von uns über die getroffenen Maßnahmen informiert. Die erhobenen Daten werden vom Qualitätsmanagement der Stiftung ausgewertet und stellen für die Geschäftsleitung einen Aspekt für die Bewertung unseres Qualitätsmanagementsystems dar. Anregungen und Verbesserungsvorschläge werden im Rahmen von Teamgesprächen beraten. Durch interne Audits überprüfen wir, ob die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt wurden.
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